15 Sieger qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb

München, 10. April 2014 – Vier Tage lang haben 86 bayerische Nachwuchswissenschaftler ihre Projekte auf dem Jugend forscht Landeswettbewerb Bayern der Öffentlichkeit und der Jury präsentiert. Heute wurden die Gewinner bei einem Festakt im Beisein des Bayerischen Staatssekretärs für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Georg Eisenreich MdL, bekannt gegeben.


Bayern stellt in der diesjährigen 49. Wettbewerbsrunde die meisten jungen Forscher und darf zehn herausragende Projekte zum Bundeswettbewerb schicken. Dieser findet von 29. Mai bis 01. Juni 2014 in Künzelsau statt.


Bei einem Festakt im Deutschen Museum, München, zeichneten Georg Eisenreich MdL, Staatssekretär für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, und Auguste Willems, Mitglied des Vorstands der Wacker Chemie AG, die Landessieger aus. „Die jungen Forscher haben mich durch ihre Kreativität und Ausdauer beeindruckt. Sie haben Ideen verwirklicht, die echten Nutzen bringen und zeigen, wie groß der Erfindergeist unserer Jugend ist“, lobt Auguste Willems die Gewinner des Landeswettbewerbs.


„Die Schülerinnen und Schüler haben mit Begeisterung ihre eigenen Ideen verwirklicht. Das hat ihnen beim Landeswettbewerb Jugend forscht zum Sieg verholfen“, sagt Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich. „Ich bin mir sicher: Sie haben dadurch auch für ihr späteres Leben entscheidende Kompetenzen gestärkt: Leistungsbereitschaft, Kreativität und Durchhaltevermögen. Interessen und Begabungen im Bereich von Naturwissenschaften und Technik zu fördern, ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Jugend forscht leistet hier einen außerordentlich wertvollen Beitrag“, so Eisenreich.


Die Gewinner des Landeswettbewerbs Jugend forscht 2014 sind:


Arbeitswelt:
Thema: Bosch EASY ADJUST – Zugmaul Höhenverstellung
Christoph Linz (18), Christoph Lieberth (18)
Robert Bosch GmbH, Regionalwettbewerb Oberfranken


Biologie:
Thema: Der Geruch des Todes – Nekromone bei Insekten und weiteren Gliedertieren
Freia-Raphaella Lorenz (18)
Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth, Regionalwettbewerb Oberfranken


Chemie:
Thema: Ausarbeitung und Prüfung zweier Pyrolyse-Verfahren (KPSD- und PSSLD-Verfahren) zum Recycling von Polystyrol
Jonas Höcht (16), Sebastian Weise (16)
Katharinen-Gymnasium Ingolstadt, Regionalwettbewerb Ingolstadt


Geo- und Raumwissenschaften:
Thema: Protuberanzendynamik
Una Steinleitner (16), Lucas Kronawitter (17)
Gymnasium Untergriesbach, Regionalwettbewerb Niederbayern


Mathematik/Informatik:
Thema: Beschleunigung der Lichtsimulation in Animationen durch Nutzung der zeitlichen
Gemeinsamkeiten
Lukas Stockner (16)
Maria-Ward-Gymnasium Altötting, Regionalwettbewerb Oberbayern Ost


Physik:
Thema: Ionendrift in Gasen
Lukas Vogl (17), Daniel Teiß (17)
Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz, Regionalwettbewerb Oberbayern Ost


Thema: Analyse und Bewertung der Wind- und Gate-Compensation beim Skispringen
Maximilian Stegemeyer (17)
Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen a.d. Ilm, Regionalwettbewerb Ingolstadt


Technik:
Thema: Entwicklung einer elektronischen Steuerung von Tropfen für den Einsatz in einem
Lab on a Chip
Stephan Nüßlein (16)
Tassilo-Gymnasium Simbach a. Inn, Regionalwettbewerb Niederbayern


Thema: Freude am Gefahren werden
Max Burggraf (17)
Gymnasium Tutzing, Regionalwettbewerb Voralpenland


Den Sonderpreis des Bayerischen Kultusministers, den Landessieg für das beste interdisziplinäre Projekt, erhalten Antonia Hartmann und Felicitas Kaplar vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach. In ihrem Projekt geht es um „Biogeochemische Untersuchungen zur
Methanemission von Böden und neue Wege zur Synthese von Biomethan“.


Pressebilder der Siegerehrung stehen ab ca. 15.00 Uhr auf der
Internetseite www.2014.jugend-forscht-bayern.de, Rubrik Presse,
zur Verfügung.