Grußwort - Dr. Rudolf Staudigl
Liebe Jungforscherinnen und Jungforscher,
sehr geehrte Damen und Herren,
der Chemie-Nobelpreisträger des Jahres 2007, Professor Gerhard Ertl, wurde in einem Interview mal gefragt, aus welchen Quellen er die Begeisterung für die Forschung schöpfe. „Ich bin einfach neugierig“, lautete seine einfache wie schlüssige Antwort.
Neugier, das ist sicher eine der Kerneigenschaften, die ein Forscher braucht. Denn wer nicht fragt, wird keine Antworten erhalten. Wer nicht hinter die Kulissen blickt, wird nur die Oberfläche wahrnehmen. Wer nur das Bekannte akzeptiert, wird nichts Neues hervorbringen. Neugier, liebe Jungforscherinnen und Jungforscher, habt Ihr mit Euren Projekten für Jugend forscht bewiesen. Und Durchhaltevermögen. Ihr habt eine wissenschaftliche Arbeit erstellt, sie zu Papier gebracht und in den Regionalwettbewerben präsentiert. Nun seid Ihr eine Runde weiter, im Landeswettbewerb Bayern. Das ist eine tolle Leistung. Dazu gratuliere ich Euch herzlich.
Die Wacker Chemie AG richtet in diesem Jahr zum siebten Mal den Landeswettbewerb Bayern von Jugend forscht aus. Wir tun das aus voller Überzeugung. Denn wir wissen: Unser Unternehmen kann langfristig nur bestehen, wenn wir immer wieder neue, bessere Produkte und Produktionsverfahren entwickeln. Und dies verdanken wir unseren Naturwissenschaftlern und Ingenieuren. Aber nicht nur das Wohl und Wehe der Wacker Chemie AG hängt von der Innovationskraft der Forscher und Techniker ab. Der Wohlstand, die Gesundheit und die nachhaltige, ressourcenschonende Entwicklung der Umwelt in allen Ländern der Erde sind nur durch naturwissenschaftliche und technische Innovationen möglich.
Ich danke allen, die den bayerischen Landeswettbewerb von Jugend forscht in diesem Jahr unterstützen, insbesondere der Wettbewerbsleiterin, Dr. Monika Christl, und den Juroren für ihren begeisterten Einsatz, dem Deutschen Museum für seine Gastfreundschaft und den Sponsoren für ihre finanzielle Förderung und Beratung.
Euch, liebe Jungforscherinnen und Jungforscher, wünsche ich Glück und Gelingen für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs. Ob Ihr Euch in diesen Tagen für den Bundeswettbewerb qualifiziert oder nicht, eins steht schon jetzt fest: Ihr seid Gewinner. Denn die Erfahrung und die Freude, die Ihr in diesem Wettbewerb gewonnen habt, kann Euch keiner mehr nehmen.
Dr. Rudolf Staudigl
Vorsitzender des Vorstands, Wacker Chemie AG
