Präsentation prämierter Jugend forscht Projekte in der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main

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Fünf Bundessiegerinnen und Bundessieger zeigen ihre innovativen Ideen im Rahmen einer internationalen Expertenkonferenz von EZB und MIT

Am 13. und 14. März 2017 präsentieren erstmals Bundessiegerinnen und Bundessieger von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb ihre Forschungsprojekte in der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main.

Gemeinsam mit Nachwuchswissenschaftlern aus Ungarn und Estland stellen fünf erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 51. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht ihre innovativen Ideen bei einer gemeinsam von EZB und Massachusetts Institute of Technology (MIT) veranstalteten internationalen Expertenkonferenz zum Thema „Fostering Innovation and Entrepreneurship in the Euro Area“ vor. Die Tagung vernetzt Vordenker aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Risikokapital.

Einer der fünf Aussteller ist Technik-Bundessieger Lukas Lao Beyer (19), der ein USB-Peripheriegerät für Software Defined Radio konstruierte. Für seine kostengünstige, leiterplattenbasierte Variante entwickelte er eine Software, mit der große Datenmengen in Echtzeit übertragen werden können.

Ebenfalls dabei ist Stefan Genchev (17), Bundessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik, der eine Software geschrieben hat, mit deren Hilfe sich Passwörter einfach verwalten lassen. Der besondere Clou von „My ePass“: Besucht der Nutzer eine Website, auf der er bereits registriert ist, stellt das Programm gezielt nur die Daten bereit, die unbedingt benötigt werden.

Sara-Luisa (17) und Anja-Sophia Reh (14) stellen in Frankfurt am Main ihre App vor, die Diabetikerinnen hilft, die erforderliche Insulindosis zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Menstruationszyklus einzustellen. Die Schwestern erhielten für ihre Entwicklung beim Bundesfinale 2016 den ersten Preis in Biologie.

Tassilo Schwarz (18), der beim Bundesfinale mit dem Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit ausgezeichnet wurde, präsentiert in der EZB ein System zur Flugdrohnenabwehr. Die von ihm entwickelte Technologie kann unerwünschte Drohnen erkennen und ihre Position genau ermitteln.

„Erfindergeist ist eine wichtige Zutat für Wohlstand und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung“, sagt Peter Praet, Mitglied des Direktoriums der EZB. „Deshalb ist es beeindruckend und ermutigend, die Begeisterung junger Erfinder zu erleben.“

 „Innovative Ideen sind bei Jugend forscht Programm. Darüber hinaus werden unsere jungen Talenten zunehmend unternehmerisch tätig“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Für die fünf prämierten Jungforscherinnen und Jungforscher ist die Teilnahme an der Konferenz daher eine großartige Gelegenheit, ihre prämierten Projekte einem internationalen Publikum zu präsentieren und mit Innovationsexperten in den Austausch zu treten.“

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Stefan Genchev (17), Bundessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik