Projektbeschreibung:

Oftmals sind es die einfachsten Dinge, die Kindern den meisten Spaß bereiten. Das Pfeiffen auf einem Grashalm beispieilsweise, für das es genügt den selbigen zwischen die Daumen der Hände leicht einzuspannen und dessen Kante mit etwas Geschick anzublasen, ist für beinahe jeden in seiner Kindheit  etwas Faszinierendes, das man um jeden Preis beherrschen möchte. Schon bald nach den ersten Versuchen dem Grashalm einen Ton zu entlocken und den sich kurz darauf einstellenden, sehr erfreulichen, Erfolgen, macht man die Erfahrung, dass man, wenn man es geschickt anstellt, auch kleine Melodien auf einem Grashalm pfeiffen kann. Hierzu genügt es lediglich die Stärke des Luftstromes, mit der man den Grashalm anbläst, zu variieren, um die Höhe des resultierenden Pfeifftones zu beeinflussen. Uns, als Junggebliebene, faszinierte dieses Phänomen immernoch und vorallem interessierte es uns, ob man aus dieser Kindheitserfahrung auch den Umkehrschluss ziehen und aus dem Geräusch eines durch einen Luftstrom in Schwingung versetzten Körpers auf die Geschwindigkeit des Luftstromes schließen kann. Folglich konzipierten wir einen Versuch, mit dessen Hilfe es uns möglich ist das Flattergeräusch eines eingespannten Papierstreifens, der von einem Lüfter mit einer bekannten Geschwindigkeit angeblasen, zu untersuchen, um so herauszufinden, ob sich daraus ein Zusammenhang ableiten lässt.

 
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