Fachgebiet: Physik

Corona: Wie gut fangen Mund-Nasen-Bedeckungen ausgeatmete Aerosole ab?

Teinehmer Dischinger

Pius Johann Dischinger

Schule: Willstätter Gymnasium, Nürnberg
Regionalwettbewerb: Mittelfranken

Projektbeschreibung

In meiner Untersuchung untersuche ich (A) das Austreten von Feuchtigkeit beim Tragen von Alltagsmasken und (B) die Abscheideeffizienz von Maskenmaterialien. Die Untersuchung der Veränderung der Luftfeuchtigkeit durch die ausgeatmete Luft erfolgt mit einem Cassy. Die Luftfeuchtigkeit soll der Indikator für die mögliche Virenverbreitung durch die Atemluft sein.

Als Gesamtergebnis stelle ich fest,
* dass entscheidend für die Wirkung einer Maske ihre Passform, d.h. ihre Anpassung an die Gesichtsform, ist. Sitzt die Maske nicht, fließt ungefiltert Atemluft an der Maske vorbei und verteilt sich im Raum. Es scheint mir daher notwendig, dass die FFP2-Masken in ihrer Passform besser angepasst werden. Dieses wird von einer nach Abschluss meiner Forschung veröffentlichen Stiftung-Warentest-Studie bestätigt.
* Aus dem Vergleich mit einer Studie am Max-Planck-Institut (Drewnick) folgt, dass die Zunahme der Luftfeuchte kein Proxy ist für die Aerosolfilterwirkung einer Maske von großen Aerosolen.


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