Fachgebiet: Biologie

Die Geheimnisse der Steinzeitpflanze Dill

Elisabeth Schmidt-Böhringer

Schule: Nymphenburger Gymnasium des Schulverein Ernst Adam München e. V., München
Regionalwettbewerb: München-West

Lina Marie-Therese Klinger

Schule: Nymphenburger Gymnasium des Schulverein Ernst Adam München e. V., München
Regionalwettbewerb: München-West

Constantin Miltenburg

Schule: Nymphenburger Gymnasium des Schulverein Ernst Adam München e. V., München
Regionalwettbewerb: München-West

Projektbeschreibung

Als Vorbereitung für den UNESCO-Welterbe-Informationstag 2022 auf der Roseninsel (Starnberger See) beschäftigten wir uns mit den ersten Nutzpflanzen der Jungsteinzeit. Wir fanden heraus, dass bei der UNESCO-Welterbestätte Pestenacker vor 6000 Jahren Erbsen, Pfahlbauweizen und Dill angebaut wurden. Diese Steinzeitpflanzen aus dem östlichem Mittelmeerraum haben wir in einem Hochbeet gezüchtet. Bei Erbsen und Weizen war die Lage klar, sie dienten zur Versorgung mit Eiweiß und Kohlenhydraten. Aber was war die Funktion des Dills im Neolithikum? Deshalb haben wir verschiedene Versuche mit Dill durchgeführt: 1. Wie wirkt Dillextrakt auf die Keimfähigkeit von anderen Pflanzen? 2. Verhindert Dill das Wachstum von Bakterien? 3. Hält Dill Insekten ab? Bei den Versuchen 1 und 2 haben wir keine Wirkung festgestellt. Versuche mit Grillen zeigten sogar, dass die Insekten Dill-Extrakt bevorzugten. Wir vermuten deshalb, dass es sich beim Dill um das erste Küchengewürz handelt.