Fachgebiet: Biologie

Auswirkungen von Störvariablen auf erlerntes Verhalten zur Raumorientierung bei L. niger

Emily Fuchshuber

Schule: Staatliche Fachoberschule Regensburg
Regionalwettbewerb: Ingolstadt

Projektbeschreibung

Mein Projekt beschäftigt sich mit der Frage, ob unsere heimischen Ameisen erlerntes Verhalten, die Orientierung betreffend, auch nach dem Einfluss von Störvariablen, die auf die Raumorientierung wirken, zeigen können.

Dazu wird in Kooperation mit dem Fachbereich Zoologie/Evolutionsbiologie der Universität Regensburg ein Versuch mit der Ameisenart Lasius niger durchgeführt. Die Stichprobenziehung erfolgt in Form eines Vorversuchs, bei dem aus 18 Kolonien 48 Ameisen zwei Versuchsgruppen zugeordnet werden. Alle Ameisen der beiden Gruppen haben in zwei Lerndurchläufen durch ein standardisiertes Y-Labyrinth die Gelegenheit, durch operantes Konditionieren zu lernen.

Um eine Orientierung an Spurpheromonen zu verhindern, werden Papierstreifen am Boden des Labyrinths nach jedem Durchlauf erneuert. Im Testdurchlauf werden die beiden Versuchsgruppen unterschiedlich starken Störvariablen, welche die Raumorientierung beeinflussen, ausgesetzt. Es zeigt sich, dass Lasius niger im Allgemeinen nicht in der Lage sind, sich unter Ausschluss von chemischen, visuellen und geomenotaktischen Orientierungsmitteln zu orientieren. Allerdings konnten einzelne Exemplare festgestellt werden, die anscheinend eine Möglichkeit besitzen, sich zurechtzufinden.


Platz: 3

Sonderpreis für

  • Sonderpreis des Elitenetzwerks Bayern

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