Fachgebiet: Arbeitswelt

Versuche zur nicht-invasiven biometrischen Altersbestimmung

Portraitfoto Paula Gillich

P. Gillich

Schule: Nymphenburger Schule
Regionalwettbewerb: München-Süd
Portraitfoto Marie-Madeleine Zenker

M.-M. Zenker

Schule: Nymphenburger Schulen
Regionalwettbewerb: München-Süd

Projektbeschreibung

Bei Personen, die ihre Identität nicht nachweisen können, kann die fehlende Zuweisung oder Bestimmung des Alters zu massiven juristischen Konsequenzen führen. Beispielsweise, ob eine Person nach dem Jugendstrafrecht oder Erwachsenenstrafrecht behandelt wird. 

Aber auch bei Menschen mit fortgeschrittenem Alter, deren Identität unbekannt ist, z.B. Gedächtnisverlust (Demenz), ist eine Altersbestimmung zur Auffindung der Identität von existenzieller Wichtigkeit. 

Wir haben deshalb nach biometrischen Kriterien bei Menschen gesucht, die eine Altersbestimmung zulassen. Dabei haben wir uns auf die maximale Pupillenweitung und die Hautelastizität spezialisiert. Sowohl die Veränderung der maximalen Pupillenweitung als auch die Veränderung der Hautelastizität sind Indizien für das Alter einer Person. 

Unser Ziel war es zu untersuchen, ob diese Methoden präzise genug sind, um sie auch zur juristisch verwertbaren Altersbestimmung benutzen zu können, bzw. ob sich eine intensive Forschung in diesem Bereich überhaupt lohnen würde. Wichtig war es für uns, unsere Ergebnisse mathematisch auf die statistisch signifikante Aussagekraft zu überprüfen. 

Auch von Seiten der Exekutive (Polizei, Zoll, etc.) und von Politikern wird häufig eine nicht invasive Methode zur Altersbestimmung gefordert. Ein aktuelles Beispiel für die Notwendigkeit dieser Methode zeigt sich speziell bei der Flüchtlingsproblematik. Viele der Flüchtlinge können sich nicht ausweisen und werden häufig aufgrund unkorrekter Annahmen einer falschen Altersgruppe zugeordnet. Unsere Methode könnte sowohl beim Zoll und als auch bei rechtssprechenden Institutionen Anwendung finden.


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